Nachrichten aus der Pfarrei St. Katharina von Alexandrien

Pfarrbrief »miteinander unterwegs«


Oktober 2018

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Dankeschön!


Liebe Pfarrei Heiliger Martin, liebe Mitchristen!

Im September durfte ich meinen 60. Geburtstag feiern. Ich bin sehr glücklich darüber, denn der liebe Gott hat es mit mir sehr gut gemeint. Dankbar darf ich auf ein schon lange erfülltes Leben zurückblicken. Mit den Worten meines Mitbruders Edmund Thomaschewski, der mit mir zum Diakon geweiht worden ist, gilt: »dass Gott das alles in dir gesegnet hat, was jung in dir ist und wächst: deine Ideen und Kreativität, dein Fleiß, dein Engagement. Gott segne auch alle, die dich in deiner Arbeit unterstützen und bei Schwierigkeiten Halt geben.«
Dass mir viele Halt geben, das ist wahr. Und deshalb möchte ich Ihnen Danke sagen. Ihnen in den Gemeinden und allen, die mit mir in den letzten Jahren in Pfarrei, Ökumene und nachbarschaftlicher Öffentlichkeit gelebt und zusammengearbeitet haben. Das tue ich mit einer herzlichen Einladung zu einem Gastspiel der Berliner Compagnie am Mittwoch, dem 7. November um 19.30 Uhr in der Christuskirche, Bahnhofstr. 2 in Pinneberg. Der Eintritt ist frei. Karten erhalten Sie bei mir, wenn Sie mir eine Nachricht zusenden oder mich persönlich ansprechen. Vielleicht denken Sie, was hat sich der Diakon da schon wieder ausgedacht hat. Eine Einladung zu einem Gastspiel, bei dem es um das »Bild vom Feind« geht. Ich kann Ihnen nur versichern, dass das Theaterstück anspruchsvoll und nachdenkenswert sein wird. Lassen Sie sich einfach darauf ein. Gott spricht: »Sei mutig und stark! Fürchte dich also nicht und hab keine Angst; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wo du unterwegs bist« (Jos 1,9). Warum soll dieser Vers aus dem Ersten Testament nur für mich oder die Taufkinder gelten (er wird häufig von den Eltern als Taufspruch ausgewählt)? Zum Inhalt des Theaterstückes finden Sie am Ende dieses Artikels eine Zusammenfassung.
Ich freue mich, Sie und die Pinneberger_innen am 7. November in der Christuskirche begrüßen zu dürfen.
Wenn Sie an diesem Abend noch etwas Gutes tun wollen, dann spenden Sie gern eine Kleinigkeit für das Cafe Pino in Pinneberg und/oder die Sternsingeraktion. Das wäre ein wunderschönes Geschenk für mich!


Guido Nowak, Diakon, diakon.nowak@skpi.de

Sanktionen, Drohungen, vermehrte Aufrüstung, immer größere Manöver, immer häufiger gefährliche Zwischenfälle - der kalte Krieg ist wieder da. Wird die Eskalation nicht beendet, kommt es zum Dritten Weltkrieg.
Was in der Ukraine geschehen ist – der Aufstand des Euromaidan gegen den Präsidenten Janukowitsch, die Übernahme der Krim durch Russland, der Bürgerkrieg im Donbass – das alles wird nicht nur von den Ukrainern, sondern auch von den Deutschen sehr unterschiedlich beurteilt. Was den einen eine berechtigte Revolution, ist den anderen ein illegitimer Putsch. In der Situation könnte es hilfreich sein, beide Seiten zu Wort kommen zu lassen und sich von dem einen oder anderen Vorurteil zu verabschieden. Der Wunsch der Ukrainer nach Selbstbestimmung und einem besseren Leben, die Angst vieler Menschen im Donbass vor ukrainisch-nationalistischen Kräften im heutigen Kiew, die geschichtlichen Erfahrungen mit Nazi-Deutschland und Stalinismus, heutige geopolitische Absichten von Seiten der USA, der EU und Russlands sowie die russischen Ängste angesichts der NATO-Osterweiterung - all das muss ernst genommen werden.
Das Stück spielt in einer Redaktion. Die linke Zeitung ist von einem Milliardär aufgekauft worden. Der neue Chefredakteur soll den neuen Kurs des Blattes durchsetzen. Seine erste Aufgabe: eine Sonderbeilage über die Ukraine. Zu seiner Unterstützung hat er als Volontärin eine ukrainische Maidan–Aktivistin mitgebracht. Geht seine Rechnung auf? In der Redaktion jedenfalls wird manch festgefahrene Meinung in Frage gestellt, das eine oder andere Feindbild aufgelöst.
Und Lieder wehen herein - ein ukrainisches, ein jüdisches, ein deutsches, ein polnisches, ein russisches Lied ...


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